Jenny Kramarczyk
Physiotherapie, Manualtherapie und Rehabilitation für Pferde - individuell, ganzheitlich und mit fundierter Erfahrung in orthopädischer Pferdemedizin und Rehabilitation
Mein Name ist Jenny Kramarczyk und ich komme aus Callenberg OT Langenberg. Meine Leidenschaft für Pferde begleitet mich schon seit vielen Jahren. Begonnen hat alles mit klassischem Reitunterricht im Reitverein. Durch die Arbeit mit unterschiedlichen Pferden, Tätigkeiten als Pferdepflegerin sowie die intensive Beschäftigung mit Reiten, Longieren, Bodenarbeit und artgerechter Haltung konnte ich mir über die Jahre ein fundiertes praktisches Wissen erarbeiten. Dabei wurde mir zunehmend bewusst, dass ich mich beruflich intensiver mit der Gesundheit und dem Wohlbefinden von Pferden beschäftigen möchte.
Daher entschied ich mich für die Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin, die ich 2023 erfolgreich abgeschlossen habe.
Von 2024 bis Juli 2026 war ich hauptberuflich im Pferdegesundheitszentrum Mitteldeutschland (Tierärzteteam Erzgebirge) tätig. Dort begleitete ich Pferde in der Rehabilitation nach Operationen, akuten Verletzungen oder orthopädischen Problemen mit physikalischen und manuellen Therapien, arbeitete mit ihnen auf dem Aquatrainer sowie im Handtraining und unterstützte das tierärztliche Team bei orthopädischen Untersuchungen. Diese intensive Zusammenarbeit mit Tierärztinnen und Rehabilitationspatienten hat mein Fachwissen insbesondere in den Bereichen Orthopädie, Biomechanik und Rehabilitation nachhaltig erweitert und vertieft.
Seit Juli 2026 bin ich weiterhin nebenberuflich für das Pferdegesundheitszentrum Mitteldeutschland tätig und lasse die dort gewonnenen Erfahrungen in meine therapeutische Arbeit einfließen.
Mein Ziel ist es, Pferden dabei zu helfen, körperliche Einschränkungen auszugleichen und ihre Bewegungsqualität langfristig zu verbessern. Gleichzeitig möchte ich Pferdebesitzern dabei helfen, die Signale ihrer Pferde besser zu verstehen. Häufig zeigen Pferde bereits früh Anzeichen von Überlastungen, Kompensationsmustern oder Schmerzen – wir müssen lernen, diese wahrzunehmen und richtig zu interpretieren. Als zertifizierte Pferdephysiotherapeutin sehe ich mich daher nicht nur als Therapeutin für das Pferd, sondern auch als Vermittlerin zwischen Pferd und Mensch – gewissermaßen als Stimme der Pferde.
Pferdephysiotherapie - Was ist das?
Als Pferdephysiotherapeutin beschäftige ich mich vorrangig mit dem Bewegungsapparat des Pferdes. Ziel ist es, Dysfunktionen aufzufinden, zu beheben und die natürliche Funktion des Körpers wieder herzustellen. Eine individuelle und ganzheitliche Behandlung ist unerlässlich. Daher bilde ich mich fortgehend weiter und lasse verschiedene Techniken und Betrachtungsweisen in meine Behandlung einfließen.
Während in der Osteopathie die Selbstheilungskräfte angesprochen werden, wird der Körper in der Physiotherapie durch gezielte Übungen unterstützt, Schmerzen gelindert und die Beweglichkeit wieder hergestellt. Anschließend lernt das Pferd kompensierende Bewegungsmuster abzulegen und überschreibt sie mit neuen, schmerzfreien Bewegungsabläufen. Schwerwiegende Einschränkungen im Bewegungsapparat können nur mit entsprechender Vorbereitung des umliegenden Gewebes gelöst werden. Das erfordert Fachkenntnis, einen einfühlsamen Therapeuten und vor allem Geduld. Eine gezielte Zusammenarbeit zwischen Physiotherapeuten, Osteopathen, Chiropraktikern sowie mit Tierärzten und Tierheilpraktikern ist mir besonders wichtig.
Indikationen
Physiotherapeutische Behandlungen haben sich auch für unsere tierischen Freunde bewährt. Besonders Reitpferde profitieren von regelmäßigen Check – Ups. So können Bewegungseinschränkungen frühzeitig erkannt und behoben werden. Nicht nur für Reitpferde ist eine Behandlung sinnvoll, sondern auch für den Rentner mit seinen Wehwehchen, das wohlgenährte Pony oder für den Turniernachwuchs. Ausschließlich mit gesundem Körper und Geist können uns unsere Pferde langfristig als Freund und Sportpartner begleiten.
- Auffälligkeiten beim Reiten (Taktunreinheit, falsches Angaloppieren, Verwerfen im Genick, Steifigkeit, Leistungsabfall, etc.)
- Allgemeine Verhaltensauffälligkeiten (Kopfschlagen, Zähneknirschen, Schweifschiefhaltung, Buckeln, etc.)
- Erkrankungen der Muskeln, Sehnen und Bänder
- Rehabilitation nach Krankheiten und Operationen
- Erkrankungen des Lymphsystems
- chronische Erkrankungen der Knochen, Knorpel und Gelenke (Arthrose, Spat, Kissing Spines, etc.)
- Leistungssteigerung
- Vorbeugung von Verspannungen und Verletzungen
- Unterstützung von Pferden im Turniersport
- Atemwegserkrankungen
- nach Zahnbehandlungen